{"id":24,"date":"2014-12-28T10:26:30","date_gmt":"2014-12-28T10:26:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tante-roosje.com\/dev\/?page_id=24"},"modified":"2016-02-14T17:57:25","modified_gmt":"2016-02-14T17:57:25","slug":"zoektocht-auteur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/book.roosjefoundation.org\/de\/zoektocht-auteur\/","title":{"rendered":"Suche des Autors"},"content":{"rendered":"<div id=\"s-share-buttons\" class=\"horizontal-w-c-circular s-share-w-c\"><a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https:\/\/book.roosjefoundation.org\/de\/zoektocht-auteur\/\" target=\"_blank\" title=\"Share to Facebook\" class=\"s3-facebook hint--top\"><\/a><a href=\"http:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?text=Suche des Autors&url=https:\/\/book.roosjefoundation.org\/de\/zoektocht-auteur\/\" target=\"_blank\"  title=\"Share to Twitter\" class=\"s3-twitter hint--top\"><\/a><a href=\"https:\/\/plus.google.com\/share?url=https:\/\/book.roosjefoundation.org\/de\/zoektocht-auteur\/\" target=\"_blank\"  title=\"Share to Google Plus\" class=\"s3-google-plus hint--top\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.linkedin.com\/shareArticle?mini=true&url=https:\/\/book.roosjefoundation.org\/de\/zoektocht-auteur\/\" target=\"_blank\" title=\"Share to LinkedIn\" class=\"s3-linkedin hint--top\"><\/a><\/div><p>Sein Vater, Roosjes Bruder, riet ihm das Geheimnis zu bewahren. Aber nach einem dramatischen Ereignis entschloss Paul sich dazu das Geheimnis zu enth\u00fcllen und er schrieb dieses Buch.\u00a0Pauls Suche ist in diesem Buch eng mit Roosjes Geschichte verkn\u00fcpft.<\/p>\n<h3>Erste Phase; auf die Spur gekommen<\/h3>\n<p>Die Suche nahm nach einigen kleinen Zuf\u00e4llen seinen Lauf und brachte Paul auf die Spur des Familiengeheimnisses.<br \/>\nBei der Suche nach einem Namen f\u00fcr sein Kind, sprach er mit seiner Frau auch \u00fcber den Zweitnamen seines Vaters \u2018Samuel\u2019. Seine Frau sagte, dass dies ein typisch j\u00fcdischer Name sei. Er hielt das f\u00fcr bedeutungslos. Es gibt eben viele Namen mit j\u00fcdischem Ursprung.<br \/>\nW\u00e4hrend einer Geburtstagsfeier gab es eine politische Diskussion. Einer seiner Freunde war ein aktives Mitglied des Pal\u00e4stina Komitees und er sagte: \u201aZionismus ist Rassismus\u2018. Sein Vater nahm auch an der Diskussion teil, aber er bekam ein spontanes Nasenbluten, entschuldigte sich und zog sich zur\u00fcck.<br \/>\nPauls Frau vermutete, dass dieses pl\u00f6tzliche Nasenbluten mit den zwei Zuf\u00e4llen zu tun hatte, Paul glaubte das aber nicht. Sollte es so sein, h\u00e4tte sein Vater es ihm bestimmt gesagt, davon war Paul \u00fcberzeugt.<br \/>\nErst als sein \u00f6sterreichischer Freund ihm aber sagte, dass der Name Glaser vor dem Krieg ein typisch j\u00fcdischer Name in Wien war, wurde er doch stutzig und lie\u00df ihn an ein Familiengeheimnis denken.<\/p>\n<h3>Zweite Phase; die Entdeckungen und die Verneinung<\/h3>\n<p>Paul m\u00f6chte sich nicht bei seinen Eltern nach einer m\u00f6glichen j\u00fcdischen Herkunft erkundigen.<br \/>\nSollte es wirklich ein Familiengeheimnis geben, w\u00fcrden sie ihm nichts erz\u00e4hlen, so meinte er. Er fragte seinen Vater deshalb, wie seine Eltern, also Pauls Gro\u00dfeltern, damals im Krieg gestorben waren. Wegen unmittelbarer Kriegseinwirkung, Hungersnot? Sein Vater antwortete: Nein, an Altersschw\u00e4che\u2018.<br \/>\nDie Antwort seines Vaters h\u00f6rte sich so unbeeindruckt an, dass es ihn eher beunruhigte und alles noch fragw\u00fcrdiger machte.<br \/>\nEr entschloss sich zu seiner katholischen Gro\u00dfmutter, die Mutter seiner Mutter, zu gehen. Er hatte seine katholische Gro\u00dfmutter verbl\u00fcfft, indem er so tat als ob er vom j\u00fcdischen Hintergrund wusste. Sie f\u00fchrte das Gespr\u00e4ch \u00fcber diesen Hintergrund gedankenlos weiter und ohne es zu bemerken, hatte sie hiermit seine Vermutung seiner j\u00fcdischen Wurzeln best\u00e4tigt.<br \/>\nEr hatte als Katholik keine Beziehung zum Judentum, es wurden immer mehr Attentaten auf j\u00fcdische Einrichtungen ver\u00fcbt und in Israel gab es immer nur \u00c4rger und Krieg. Also beschloss er die Entdeckung seines j\u00fcdischen Hintergrunds zu ignorieren und aus seinem Leben fern zu halten.<\/p>\n<h3>Dritte Phase; Reste ferner Verwandtschaft<\/h3>\n<p>Im Zusammenhang mit seiner Arbeit traf Paul bei der Europ\u00e4ischen Kommission in Br\u00fcssel zuf\u00e4llig einen Namensvetter. In erster Instanz gab es anscheinend keine verwandtschaftliche Verbindung. Beim zweiten Treffen hatte der Namensvetter aus Br\u00fcssel schon herausgefunden, dass sein Vater ein Neffe von Pauls Vater ist.<\/p>\n<p>Der Namensvetter stellte sich als Familie zweiten Grades heraus. Weil ihm ein Gro\u00dfteil der Verwandtschaft, die w\u00e4hrend des Holocausts umgebracht wurden, fehlte, betrachtete er Paul fast wie einen Bruder. F\u00fcr Paul war er zuerst \u2019nur\u2018 ein weit entferntes Familienmitglied, bis er sich der Tatsache bewusst wurde, dass die verschwundene Verwandtschaft auch seine Verwandtschaft war.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter stirbt eine alte deutsche Dame. Man hatte viele Briefe gefunden, die Roosje der Dame w\u00f6chentlich von den Konzentrationslagern Westerbork und Vught aus geschrieben hatte. Er wusste von einer Tante Roosje, die in Schweden lebte, weil sie mit einem Schweden verheiratet war, aber er war nicht \u00fcber die Lage informiert. Diese beiden Tatsachen machten es f\u00fcr ihn schwer, seine j\u00fcdische Herkunft weiter zu ignorieren. Nach diesen Ereignissen wurden die Forschungen nach seiner Familie intensiver. Er informierte seinen Vater immer \u00fcber die Fortschritte der Suche, aber trotzdem blieb sein Vater schweigen.<\/p>\n<h3>Vierte Phase; Tante Roosje<\/h3>\n<p>Paul entdeckte viele unbekannte Verwandte. Fast alle sind ermordet worden, auch seine Gro\u00dfeltern. Er m\u00f6chte mehr in Erfahrung bringen; wie sie aussahen und wie Roosje und sein Vater als Familie gelebt hatten. Sein Vater schwieg, also konnte nur Roosje ihm mehr erz\u00e4hlen.<br \/>\nSie lebte in Stockholm und sie hatte keinen Kontakt mehr zu ihrem Bruder, Pauls Vater. Es hatte zwischen den beiden Meinungsverschiedenheiten gegeben \u00fcber die unterschiedliche Handelsweise und Risikobereitschaft w\u00e4hrend der Kriegszeit.<br \/>\nPaul entschloss sich Roosje in Stockholm zu besuchen. Roosje verweigerte anf\u00e4nglich den Besuch vom Sohn ihres Bruders. Nach langem Dr\u00e4ngen aber, stimmte sie einem Besuch zu und gab es ein Treffen. Paul sieht zum ersten Mal in seinem Leben ein Bild seiner Gro\u00dfeltern und Roosje erz\u00e4hlt offenherzig \u00fcber ihre Familie und die Ereignisse ihres Lebens. Es ist eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschichte.<\/p>\n<h3>F\u00fcnfte Phase; Schock in Auschwitz<\/h3>\n<p>Paul hat seine Vergangenheit immer vor der Au\u00dfenwelt verborgen. Erst viele Jahre sp\u00e4ter erz\u00e4hlte er es seinen Kindern und anschlie\u00dfend seinen Freunden. Die regten ihn an, die Geschichte zu offenbaren. Als er kurze Zeit sp\u00e4ter an einer Tagung von Leitern verschiedener Kliniken in Krakau teilnahm, besuchte er im Anschluss daran mit einigen Kollegen das nahe gelegen Auschwitz. Zu seinem gro\u00dfen Schrecken sah er inmitten zahllos gestapelter Koffer einen gro\u00dfen braunen Koffer mit der Aufschrift seines Namens und des Herkunftslandes des Besitzers, die Niederlande. Als ihn seine Kollegen darauf ansprachen, fasste er einen Entschluss:<\/p>\n<p>Er wird die Geschichte seiner Tante Roosje ver\u00f6ffentlichen &#8211; das Buch wurde geschrieben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sein Vater, Roosjes Bruder, riet ihm das Geheimnis zu bewahren. Aber nach einem dramatischen Ereignis entschloss Paul sich dazu das Geheimnis zu enth\u00fcllen und er schrieb dieses Buch.\u00a0Pauls Suche ist in diesem Buch eng mit Roosjes Geschichte verkn\u00fcpft. 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